Biographie

Immanuel Ott (*1983) studierte Musiktheorie an der Hochschule für Musik und Theater Rostock und unterrichtete im Lehrauftrag an den Musikhochschulen in Rostock, Lübeck, Osnabrück und Münster. Von 2008–2011 promovierte er bei Oliver Korte an der Musikhochschule Lübeck, 2014 erschien seine Dissertation unter dem Titel »Methoden der Kanonkomposition bei Josquin Des Prez und seinen Zeitgenossen« im Olms-Verlag. Von 2011 bis 2015 war er Dozent für Musiktheorie an der Folkwang Universität der Künste in Essen, 2015 wurde er zum Professor für Musiktheorie an die Hochschule für Musik Mainz berufen. Von 2017–2023 war er dort Rektor. Seine Forschungsschwerpunkte liegen auf der Rekonstruktion von Kompositionsprozessen speziell der Musik der Renaissance sowie dem Zusammenhang zwischen Musiktheorie und -ästhetik im 19. Jahrhundert. Seine Kompositionen wurden unter anderem von der Württembergischen Philharmonie Reutlingen und der Norddeutschen Sinfonietta aufgeführt. Von 2016 bis 2020 war er Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH).

Aktuelle Ämter und Funktionen

seit 2023: Senior-Mitglied des Gutenberg Academy Honors Program (GAHP)
seit 2021: Mit-Herausgeber der GMTH-Proceedings
seit 2021: Vizepräsident im Verein Open Music Academy (OMA)
seit 2020: Mit-Herausgeber der Schriften der Hochschule für Musik Mainz
seit 2017: Mitglied im Beirat der Musikakademie Engers

Frühere Ämter und Funktionen

2017–2023: Rektor der Hochschule für Musik Mainz
2020–2023: Mitglied im Leitungsgremium des Gutenberg Nachwuchs-Kollegs
2016–2020: Präsident der Gesellschaft für Musiktheorie (GMTH) e.V.
2017–2018: Vizepräsident des Netzwerk Schulmusik Mainz e.V.
2014–2016: Beisitzer im Vorstand der GMTH als Webadministrator.